Bericht feg.ch 2011:

Sola Pradella 2011: „Chill dä Läbä – und dä läbä chillt di?!?“

„Blib cool, easy man, ke Stress, chills, gniess s’Läbä“ – wer kennt sie nicht, die unzähligen Ausdrücke der heutigen Jugend. Wer will schon kein sorgenfreies, gemütliches oder eben „gechilltes“ Leben? Unsere Teenies jedenfalls folgten der in unserem Lagerthema enthaltenen Aufforderung und chillten jede freie Minute, welche sie neben dem Lagerprogramm zur Verfügung hatten. Sie hielten sich getreu an die Anweisung des Königs Salomo: „Du junger Mensch, geniesse deine Jugend…“ (Prediger 11,9). Was aber ist das Chillige unseres Sommerlagers in Pradella? Was macht dieses Lager so aussergewöhnlich? Andreas, der dieses Jahr bereits zum 11. Mal das Sola miterlebt hat, gab mir folgende Antwort: „Im Sola ist man nicht einfach unter den Leuten die man eh schon von der Jungschar oder so kennt.“ Für ihn, wie für viele andere Jugendliche ist die Gemeinschaft unter so vielen Christen wichtig. Auch dieses Jahr kamen Teenies aus den verschiedensten Orten der Schweiz in Pradella zusammen. Speziell erlebte er in all den Jahren, dass man ihn hier im Gegensatz zur Schule so annahm, wie er ist. „Im Sola konnte man mit mir sehr gut umgehen und mir auch zeigen, dass ich wertvoll bin.“ Im Gegensatz zu Andreas kam T. L. in diesem Jahr zum ersten Mal mit dem Sola Pradella in Berührung. Sie konnte sich anfangs nicht so integrieren und hatte offensichtlich auch mit den geistlichen Dingen ihre Mühe. In der zweiten Wochenhälfte jedoch entschied sie sich nach längeren Gesprächen doch für ein Leben mit Jesus Christus. Im Anschluss an das Lager schrieb sie als Rückmeldung: „Es war das beste Lager in dem ich je war und es hat mich echt verändert.“ Dieses Statement zeigt, dass es dem Leiterteam um Benjamin Maron nicht in erster Linie um ein chilliges Lagerleben ging. Vielmehr wollten wir die Teens in ihrer Lebenswelt abholen und aufzeigen, dass das Leben ohne Jesus alles andere als chillig ist und erst mit Jesus wahrhaft chillig werden kann. So ging es dann in der zweiten Woche auch vor allem um das Leben des Christen, der auch Probleme und Schwierigkeiten kennt, die er aber mit der Hilfe von Jesus bewältigen kann.

Jonas Brunner, August 2011

 
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